Forschungsarbeiten
Wir bieten hier eine Plattform, auf der kleinere wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht werden.
In Zusammenarbeit mit der Akademie für Weltmission (Korntal) stellen wir verschiedene Forschungsarbeiten zur Verfügung.
Transformative Entwicklungspraxis - Working Papers
Abschlussarbeiten der AWM in Korntal
Wir laden zur Diskussion über die Beiträge in unser missiologisches Forum
ein.
Ernst, Friedhelm. Von der Selbständigkeit zur Partnerschaft: Beziehungen zwischen Gemeinden in einer globalen Welt.
Hallstein, Tim. Mission in Mali heute: Die Ansätze von Raimundus Lullus, Gottfried Simon und Charles de Focauld zur Mission unter Muslimen und ihr Anwendung auf Mali heute.
Hertlein, Kathinka. Micah Challenge - Gottes Wille oder Social Gospel?! Eine Beschäftigung mit der Integralen Mission am Beispiel von Micah Challenge.
Kessler, Martina. Mach Macht erotisch? Authentisch leben - eine Herausforderung in der christlichen Mission. Am Beispiel sexueller Versuchlichkeit weiblicher, lediger, heterosexueller Führungskräfte in Deutschland.
Die Interviews zu dieser Arbeit sind auf einer Seite der Akademie christlicher Führungskräfte.
Knödler, Friedemann. Aspekte der Religion bei den Sundanesen in Westjava/Indonesien.
Kröker, David. Wie kann ein Jugendlicher im Kontext der Postmoderne seine Glaubensentscheidung zum Ausdruck bringen? Biblische, theologische und praktische Perspektiven.
Mench, Monika. Bekehrung im Horizont der Bibel und der Postmoderne.
Minnich, Maria. Frauen im Spannungsfeld von Missionsauftrag und paulinischer Diensteinschränkung.
Pagel, Lisa. Veränderung christliche gestalten? Systhematisch-theologische Aspekte der Bewegung "Gesellschaftstransformation" und mögliche Implikationen im Hinblick auf die Entwichklung religionsdidaktischer Kriterien für den Religionsunterricht an Realschulen.
Rauhut, Andreas. China zwischen Kapitalismus und Konfuzianismus - Eine Betrachtung aus theologisch-missiologischer Perspektive.
Röhrer, Nicola. Animistische Denkkonzepte im Alten Testament.
Werner, Eberhard. Bibelübersetzung in Theorie und Praxis - ein missiologisch-theologisches Konzept -
Ethnologisch-Linguistische Untersuchung im Rahmen von Modellen der Kommunikation und Übersetzung am Beispiel der Bibelübersetzung in die Sprache der Zaza.
Die Englische Zusammenfassung dieser Dissertation.
Werner, Eberhard. Literaturliste zu dem Artikel "Das Mandat zur Bibelübersetzung."
Wetzel, Klaus. Bibliographie zu dem Artikel "Zur aktuellen Lage von Kirche und Mission in Asien zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts anlässlich der Neuauflage 2010 von Operation World" em 3-2011, S.143-163.
Weitere Beiträge, die auf dieser Seite veröffentlicht werden sollen, bitte an forschung[at]missiologie-afem.de.
Buchempfehlungen

Thomas, Schirrmacher. Missio Dei: Mission aus dem Wesen Gottes. Nürnberg: VTR,2012.
Preis: 11,95€
Der folgenschwere Begriff „Missio Dei“ (Mission Gottes) bedarf einer biblischen Begründung. Die Sendung Gottes durch Gott ist das tragende Motiv des Neuen Testamentes, ja schon zu Beginn der Heilsgeschichte ist Gott der erste Missionar.
In Jesus ist Gott der Missionar schlechthin und im Heiligen Geist ist er der erfolgreichste Missionar. Mission nimmt uns hinein in das Wesen Gottes und kann von daher nur umfassend und in Gottes Bild transformierend gedacht werden.
In drei Kapiteln werden wesentliche Themen rund um „Missio Dei“ dargestellt, 1. die jüngere Geschichte des Begriffs in der Missiologie, 2. die biblisch-systematische Fundierung und 3. die konfessionskundliche Fragestellung, in der u.a. auch auf das westliche und östliche Christenheit trennende „filioque“, d.h. die Frage nach der Sendung des Geistes durch den Sohn.
Bestellungen an Verlag für Theologie und Religionswissenschaft
Klaus W. Müller, Das Gewissen in Kultur und Religion: Scham- und Schuldorientierung als empirisches Phänomen des Über-Ich / Ich-Ideal. - Lehrbuch Elenktik.

Elenktik ist die Lehre vom Gewissen des Menschen in seinem jeweiligen kulturellen und religiösen Kontext. Das individuelle Gewissen, das die Basis der emotionalen Intelligenz des Menschen bildet, stellt eine der elementarsten Bedingungen dar, ohne die er nicht fähig ist, mit anderen
zusammen in einer funktionsfähigen Gemeinschaft zu leben. Nur ein angemessen geformtes Gewissen verleiht dem Menschen den Status eines sozialen Wesens. Davon handelt dieses Buch.
Es stellt nicht nur dar, in welch unterschiedlicher Weise Menschen
Verstöße gegen ethische Normen als „Sünde“ werten und welche Rolle ihre Kultur oder gesellschaftliche Schicht dabei spielt, sondern geht auch der Frage nach, was hinter Amokläufen, Ehrenmorden und religiösem Fanatismus steckt, ob „Gewissensbisse“ als Schuld, Scham oder Angst empfunden werden, wie verschiedene Prägungen des Gewissens zum Frieden mit sich selbst und dem eigenen gesellschaftlichen Umfeld führen, und was unter diesen Bedingungen „Buße“ und „Vergebung“ bedeuten. Ausführlich kommt zur Sprache, welche Autoritäten für ein individuelles Gewissen Bedeutung haben, und in welcher Weise ethische Normen Einfluss auf das Verstehen von „Recht“ und „Ehre“ in einer Gesellschaft nehmen. Der Autor bezieht ethnologische, psychologische, soziologische, pädagogische, theologische und viele andere Gesichtspunkte in seine Überlegungen ein und entwirft somit eine umfassende Theorie des Gewissens, mit deren Hilfe besonders auch das Europäern oft so unverständliche Verhalten von Menschen aus anderen Gesellschaftsordnungen, beispielsweise von Asylbewerbern, erklärt und verstanden werden kann.
Preis: 39,95 Euro (D), 41,10 Euro (A), 64,00 CHF.
zzgl. Versandkosten
Bestellungen über die Forschungsstiftung Kultur und Religion oder direkt per eMail an den Autor.